Spoiler: Ich habe eine klare Meinung. Aber ich erkläre sie dir.

Diese Frage landet regelmäßig in meinem Postfach. Und ich verstehe das total – da draußen redet jeder über „die perfekte Website", aber keiner sagt dir erstmal, womit du überhaupt anfangen sollst. WordPress? Wix? Beides? Keins von beiden?

Ich räume heute auf. Kein Blabla, kein „es kommt drauf an" – sondern eine echte Einschätzung, damit du weißt, was zu dir passt.

 

1. Einstieg: Wix ist schneller – aber ist das alles?

Wix ist wie IKEA: Du packst aus, folgst der Anleitung, und irgendwann steht was. Kein Werkzeug nötig, keine Vorkenntnisse. Vorlage wählen, Texte rein, Bilder drauf – fertig. Das ist sein größtes Plus.

WordPress braucht am Anfang einen kleinen Extra-Schritt: Hosting buchen, Domain holen, WordPress installieren. Klingt aufwändiger, als es ist – die meisten Hoster machen das heute per Klick. Aber ja, es ist nicht ganz so „einfach mal schnell".

Was das für dich bedeutet: Wenn du morgen online sein willst und Technik dich schon beim Wort nervös macht – okay, Wix hat gewonnen. Wenn du fünf Minuten Geduld mitbringst und etwas Solides aufbauen willst: lies weiter.

 

2. Gestaltung: Bei Wix bist du Gast, bei WordPress bist du Chefin

Bei Wix bewegst du dich im vorgegebenen Rahmen. Die Vorlagen sehen nett aus – aber irgendwann willst du etwas ändern und merkst: geht nicht. Oder: nur mit dem teureren Abo. Und wenn du das Design komplett wechselst, darfst du oft von vorne anfangen. Viel Spaß.

WordPress lässt dich machen. Mit einem guten Theme – ich setze selbst auf Divi und empfehle es meinen Kundinnen – kannst du wirklich alles anpassen. Farben, Schriften, Aufbau, Abstände, alles. Deine Website sieht nicht aus wie tausend andere, sondern wie du.

Kurz gesagt: Wix ist nett. WordPress ist deins.

 

3. Kosten: Wix ist nicht so günstig, wie es aussieht

Die kostenlose Wix-Version klingt verlockend. Ist sie aber nicht – da prangt Wix-Werbung auf deiner Website. Das wirkt ungefähr so professionell wie eine Visitenkarte mit Wasserzeichen. Für eine saubere Business-Seite zahlst du bei Wix monatlich – und das dauerhaft, ohne dass du jemals wirklich Eigentümerin deiner Website bist.

Bei WordPress zahlst du für Hosting und Domain – das sind oft keine 10 Euro im Monat. Und dann? Gehört die Website dir. Punkt. Kein Anbieter, der die Preise erhöht oder den Dienst einstellt und dich kalt erwischt.

Meine Rechnung: Langfristig ist WordPress günstiger. Und du schläfst ruhiger.

 

4. Wachstum: Wix hat Grenzen – WordPress nicht

Du denkst heute vielleicht: „Ich brauche erstmal nur eine kleine Website." Fair. Aber was ist in einem Jahr? Online-Kurs? Buchungssystem? Mitgliederbereich? Newsletter-Integration?

Bei Wix stößt du da schnell gegen die Wand – oder zahlst drauf. Bei WordPress gibt es für fast alles ein Plugin, und das meistens kostenlos. Dein Business kann wachsen, deine Website wächst einfach mit.

 

Mein Fazit – direkt und ohne Umschweife

Wix ist okay, wenn du mal schnell etwas ausprobieren willst. Aber wenn du ein echtes Online-Business aufbaust – eines, das zu dir gehört, das wächst und das professionell aussieht – dann nimm WordPress. Ja, der Start ist einen Ticken mutiger. Aber das bist du doch sowieso, oder?

Und damit du dabei nicht allein bist: Genau das ist mein Job.

Ist WordPress wirklich kostenlos?

WordPress selbst ja – Hosting, Domain, Premium-Themes oder Plugins verursachen oft zusätzliche Kosten.

Was kostet Wix im Vergleich zu WordPress?

Bei Wix hast Du meist planbare Pakete. Bei WordPress hängen die Kosten stärker von Hosting und Erweiterungen ab.